Haben Sie sich jemals gefragt, warum Crema entsteht?

Autor: Outin Team Veröffentlicht: March 22, 2023 Aktualisiert: November 01, 2025

Was ist Crema?

Vielleicht haben Sie den Begriff „Crema“ schon einmal gehört, wussten aber nicht genau, wovon all die Baristas gesprochen haben. Oder Sie fragen sich, warum die Oberfläche eines Espressos an den cremig-schäumenden Look eines Guinness-Biers erinnert.

Crema ist die schaumige, goldbraune Schicht auf der Oberfläche des Espressos. Wenn man sie bewegt, wirkt sie cremig. Bei genauerem Hinsehen erkennt man viele kleine, dichte Bläschen – das ist das Geheimnis des weichen, milden Geschmacks.

Woher kommt die Crema?

Wenn Wasser erhitzt und unter Druck gesetzt wird, extrahiert es die löslichen Bestandteile aus dem Kaffeepulver. Dabei werden die im Kaffee natürlich vorhandenen Fette und Öle emulgiert. Gleichzeitig enthalten frisch geröstete Kaffeebohnen viel Kohlendioxid, das während der Zubereitung unter Druck in den Kaffee gelangt.

Wenn das heiße Wasser durch den Kaffeekuchen gepresst wird und aus dem Siebträger austritt, fällt der Druck abrupt von etwa 9 Bar auf den normalen atmosphärischen Druck (1 Bar). Durch diesen Druckunterschied dehnt sich das Kohlendioxid aus, und die Öle umschließen es – dabei entsteht Schaum. Gleichzeitig lagern sich dunkle Partikel aus dem Kaffee an die CO₂-Bläschen an, was die Oberflächenspannung erhöht und den Schaum stabiler macht. Schließlich sorgt das leichtere Öl dafür, dass sich eine dichte, goldene Schicht auf der Oberfläche des Espressos bildet.

Wie entsteht die perfekte Crema?

Eine gute Crema ist in der Regel eine etwa ¼ so dicke Schicht wie die Espressomenge darunter und hält mehrere Minuten an.

Hauptfaktoren, die die Crema beeinflussen:

Wassertemperatur:

Ist das Wasser zu kalt, schmeckt der Espresso sauer, und die Crema wirkt hell und dünn. Ist es zu heiß, verbrennen die Kaffeeöle, was dunkle Flecken und einen bitteren Geschmack verursacht. An der Crema lässt sich also die Qualität der Extraktion ablesen.

Mahlgrad:

Der richtige Mahlgrad ist entscheidend für eine gute Crema. Das Kaffeepulver sollte fein genug gemahlen sein, sodass es sich mit etwa 13–15 kg Druck verdichten lässt und ein 25-Sekunden-Shot entsteht.

Brühdruck:

Auch der Druck beeinflusst die Crema. Wenn heißes Wasser durch das Kaffeepulver gepresst wird, reagiert es mit dem CO₂, wodurch eine Übersättigung entsteht. Je höher der Druck (in Bar), desto ausgeprägter der Effekt – deshalb bildet sich bei Espresso Crema, nicht aber bei Filterkaffee. Mit einer 20-Bar-Druckpumpe brüht die OutIn Nano portable elektrische Espressomaschine Kaffee mit beeindruckender Crema, die jeder Standmaschine Konkurrenz macht – für einen seidig-weichen, vollmundigen Espresso.

Röstgrad und Frische:

Crema entsteht nur bei frischem Kaffee, da sie mit den beim Rösten freigesetzten Gasen – vor allem Kohlendioxid und Stickstoff – zusammenhängt. Wird älterer Kaffee verwendet, bildet sich kaum noch Crema. Kurz gesagt: Für eine gute Crema braucht man frische Bohnen.

Jetzt, da Sie wissen, was Crema ist und wie Sie die perfekte Crema erzielen, nehmen Sie Ihre OutIn Nano portable Espressomaschine zur Hand – und genießen Sie Ihren Espresso mit einer wunderbar goldenen Crema!

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Das OutIn-Team ist eine Gemeinschaft von Outdoor-Enthusiasten und Kaffee-Liebhabern, die sich dafür einsetzen, die Art und Weise zu verändern, wie wir unsere Lieblingsgetränke in der Natur genießen. Mit unterschiedlichen Hintergründen in den Bereichen ökologische Nachhaltigkeit, Abenteuersport und Kochkunst glaubt unser Team, dass jedes Outdoor-Erlebnis eine perfekte Tasse Kaffee verdient. Wir setzen uns dafür ein, die Grenzen zwischen dem Komfort der Innenräume und dem Abenteuer der Natur abzubauen und Menschen dazu zu inspirieren, einen aktiven Lebensstil zu pflegen, ohne dabei auf Qualität zu verzichten.